Team “Fuchs­bau” Sta­tion 3

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Herz­lich Will­kom­men auf der Infor­ma­ti­ons­sei­te unse­rer Sta­ti­on. Hier möch­ten wir uns bei Ihnen vor­stel­len und Ihnen einen klei­nen Ein­blick in unse­re Arbeit geben.

Zu uns kom­men Kin­der mit Schwie­rig­kei­ten im Bereich der sozia­len und meist auch emo­tio­na­len Ent­wick­lung. bzw. im fami­liä­ren Umfeld. In der Regel han­delt es sich bei den Vor- bzw. Ver­dachts­dia­gno­sen um sol­che aus fol­gen­den Berei­chen:

Intel­li­genz­min­de­rung (F70F79);
Ent­wick­lungs­stö­run­gen (F80F89);
Ver­hal­tens- und emo­tio­na­le Stö­run­gen mit Beginn in der Kind­heit und
Jugend (F90F98) sowie
Reak­tio­nen auf schwe­re Belas­tun­gen und Anpas­sungs­stö­run­gen, ins­be­son­de­re
Trau­ma­fol­ge­stö­run­gen (F43)

Schwer­punkte des Auf­ent­hal­tes sind Dia­gnos­tik und Bera­tung sowie die gemein­same Erar­bei­tung eines För­der­kon­zepts für die Zeit nach dem Auf­ent­halt.

Neben dem Ziel eine umfas­sen­de Ent­wick­lungs­dia­gnos­tik unter Berück­sich­ti­gung kör­per­li­cher, psy­chi­scher und sys­te­mi­scher Fak­to­ren zu erstel­len, soll der Auf­ent­halt ins­be­son­de­re auch zur Stär­kung des Selbst­wert­ge­fühls des Kin­des und der Eltern-Kind-Inter­ak­ti­on die­nen. In einem wert­schät­zen­den Mit­ein­an­der auf der Sta­ti­on unter­stüt­zen wir die Kin­der und ihre Bezugs­per­so­nen, sich wei­ter zu ent­wi­ckeln und neue Per­spek­ti­ven zu gewin­nen.

Den 4–5 wöchi­gen Auf­ent­halt auf unse­rer Sta­tion ver­brin­gen die Kin­der in Beglei­tung eines Eltern­teils in einer Klein­gruppe von 8–9 Kin­dern im Alter von etwa 6–13 Jah­ren.
Die Eltern sind in den Sta­ti­ons– und Tages­ab­lauf inte­griert und haben in den the­ra­piefreien Zei­ten die Auf­sichts­pflicht für Ihr Kind. Die Kin­der schla­fen und essen wäh­rend des Auf­ent­hal­tes bei uns auf der Sta­tion, die Eltern wer­den in einem sepa­ra­ten Bereich unter­ge­bracht.

In unse­rem Team arbei­ten Mitarbeiter/innen aus den Fach­be­rei­chen ärzt­li­cher Dienst, Kin­der– und Jugend­psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie, Psy­cho­lo­gie, Heil­päd­ago­gik, Phy­sio­the­ra­pie, Son­der­päd­ago­gik, Sozi­al­päd­ago­gik, Logo­pä­die, Ergo­the­ra­pie sowie Hei­l­er­zie­hungs­pflege, Kin­der­kran­ken­pflege und Ele­men­tar­päd­ago­gik.

Wäh­rend ihres Auf­ent­hal­tes auf unse­rer Sta­tion wer­den die Eltern zwi­schen den The­ra­pien vom Sta­ti­ons­team beglei­tet und unter­stützt. In enger Zusam­men­ar­beit mit den The­ra­peu­ten wer­den erar­bei­tete Maß­nah­men in den Tages­ab­lauf inte­griert. Des Wei­te­ren wer­den auch vom Sta­ti­ons­team Ver­hal­tens–, Inter­ak­ti­ons– und Spiel­be­ob­ach­tun­gen wäh­rend des Tages gesam­melt, um zu einem voll­stän­di­gen Bild bei­zu­tra­gen. In den the­ra­pie­freien Zei­ten bie­ten wir ver­schie­dene Grup­pen­ak­tio­nen, wie z.B. Bas­te­l­an­ge­bote oder Sing– und Bewe­gungs­spiele an.

Alle Team­mit­glie­der ste­hen wäh­rend des Auf­ent­hal­tes eines Kin­des im Aus­tausch mit­ein­an­der, um eine mög­lichst umfas­sende und spe­zi­fi­sche auf das jewei­lige Kind zuge­schnit­tene Dia­gnos­tik und Behand­lung, sowie einen För­der­pla­n für die Zeit nach dem sta­tio­nä­ren Auf­ent­halt zu gewähr­leis­ten.