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Dia­gnos­tik

Im Rah­men der Erst­vor­stel­lung wird eine voll­stän­di­ge Fami­li­en-­ und Eigen­ana­mne­se durch­ge­führt. Es folgt eine gründ­li­che kör­per­li­che und neu­ro­lo­gi­sche Unter­su­chung mit anschlie­ßen­der Sono­gra­phie (Ultra­schall) des gesam­ten Harn­trak­tes und des Rek­t­ums. Anschlie­ßend erfolgt eine Bera­tung der Fami­lie zur wei­te­ren Dia­gnos­tik und/oder Behand­lung.

Bei der Uro­flow­me­trie wird der Harn­strahl wäh­rend der Bla­sen­ent­lee­rung gemes­sen. Die Ergeb­nis­se hel­fen bei der Bewer­tung, ob eine Bla­sen­ent­lee­rungs­stö­rung vor­liegt.

Behand­lung

Ein Eltern­teil füllt zusam­men mit dem Kind den Pro­to­koll­bo­gen aus.

Wir Kon­ti­nenz­trai­ner, wol­len mit den Kin­dern gemein­sam spie­le­risch „erar­bei­ten“ ihre Bla­se und den Darm wahr­zu­neh­men. Die Kin­der sol­len ein Gespür für ihren Kör­per bzw. ihrer Aus­schei­dungs­or­ga­ne (Bla­se und Darm) bekom­men. Wir üben regel­mä­ßi­ges Trin­ken und Was­ser­las­sen. Wir wol­len uns in einer klei­nen Grup­pe von Jun­gen oder Mäd­chen gemein­sam auf die Rei­se machen, um Schritt für Schritt zum Ziel  zu kom­men.

Die Uro­the­ra­pie besteht aus unter­schied­li­chen ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­schen Metho­den, wel­che die Harn- und Stuhlin­kon­ti­nenz behan­delt. Auch durch geziel­te phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Übun­gen wird die Kör­per­wahr­neh­mung und dadurch das Gespür für die Aus­schei­dungs­or­ga­ne gestei­gert.