Team “Bie­nen­korb” Sta­tion 1

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Im Team Bienenkorb/T1 wer­den Kin­der und Jugend­li­che vom Vor­schul­al­ter bis ins jun­ge Erwach­se­nen­al­ter mit chro­nisch neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen im Rah­men einer Sozi­al­päd­ia­tri­schen Kom­plex­be­hand­lung behan­delt. Das dar­an betei­lig­te Team besteht aus Mit­ar­bei­tern aus den Berei­chen der Kranken/Kinderkrankenpflege, Päd­ago­gik, Phy­sio­the­ra­pie, Logo­pä­die, Ergo­the­ra­pie, Psy­cho­lo­gie, Son­der­päd­ago­gik, Sozi­al­päd­ago­gik unter ärzt­lich-päd­ia­tri­scher Lei­tung.

Auf der Sta­ti­on wer­den jeweils 9–10 Kinder/Jugendliche betreut, die in 2–3 Bett­zim­mern unter­ge­bracht sind, die Mög­lich­keit zum Roo­m­ing-in besteht bei Bedarf. Ein Eltern­teil ist in der Regel wäh­rend des 3–4 wöchi­gen Auf­ent­hal­tes als Begleit­per­son mit auf­ge­nom­men, und in einem eige­nen Zim­mer unter­ge­bracht.

Das zu behan­deln­de Erkran­kungs­spek­trum reicht von Chro­mo­so­men­stö­run­gen, syn­droma­len Erkran­kun­gen, Intel­li­genz­min­de­run­gen mit und ohne Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten, Z.n. Früh­ge­burt­lich­keit mit Fol­ge­er­schei­nun­gen wie infan­ti­ler Zereb­ral­pa­re­se, Hemi­pa­re­sen, sel­te­nen Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen, Epi­lep­si­en bis hin zu sel­te­nen kom­ple­xen neu­ro­lo­gi­schen Grund­er­kran­kun­gen und Pati­en­ten mit schwe­ren Mehr­fach­be­hin­de­run­gen.

Indi­ka­tio­nen zur Auf­nah­me lie­gen in Ent­wick­lungs- und Ver­hal­tens­dia­gnos­tik, ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­schen Inter­ven­tio­nen (Essen, Schla­fen, Eltern-Kind-Inter­ak­ti­on) Autis­mus­dia­gnos­tik, dia­gnos­ti­scher Über­prü­fung von The­ra­pie­kon­zep­ten, Bera­tung zum För­der­plan, kom­ple­xer Hilfs­mit­tel -Erpro­bung und -Anpas­sung (zum Bei­spiel Erpro­bung und Ver­sor­gung mit Roll­stüh­len, Sitz­scha­len, Lauf­ge­rä­ten, The­ra­pie­rä­dern etc.,), geziel­ter Inten­si­vie­rung ein­zel­ner The­ra­pie­maß­nah­men (Mobi­li­sa­ti­on nach Ope­ra­tio­nen, Botu­li­n­um­to­xin-The­ra­pie), CIMT-The­ra­pie, Bera­tung und För­de­rung in Unter­stütz­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on , För­de­rung der Selbst­stän­dig­keit bei Akti­vi­tä­ten des täg­li­chen Lebens, Beglei­tung des Los­lö­sungs­pro­zes­ses und Epi­lep­sie­dia­gnos­tik.