Der Wartebereich

Der War­te­be­reich in der Ambu­lanz

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Schon weni­ge Jah­re nach Grün­dung des Kin­der­zen­trums im Jahr 1971 konn­ten wir ambu­lan­te Dia­gnos­tik und Behand­lung für Kin­der mit Stö­run­gen der moto­ri­schen Ent­wick­lung anbie­ten. 1989 wur­de das Kin­der­zen­trum Pelz­erha­ken dann als eine der ers­ten Ein­rich­tun­gen in Deutsch­land als Sozi­al­päd­ia­tri­sches Zen­trum aner­kannt. Heu­te ist das Kin­der­zen­trum das größ­te und ältes­te SPZ in Schles­wig-Hol­stein.

Im Sozi­al­päd­ia­tri­schen Zen­trum behan­deln wir Kin­der mit Ent­wick­lungs­stö­run­gen der Moto­rik, der Spra­che, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Inter­ak­ti­on, der kogni­ti­ven, sozia­len und emo­tio­na­len Ent­wick­lung.

Die Behand­lung und Betreu­ung eines Kin­des erfolgt in der Regel immer durch ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team, das heißt durch eine Ärztin/Arzt, eine Psychologin/Psychologen und je nach Bedarf wei­te­re the­ra­peu­ti­sche Fach­kräf­te.

Hand­werks­zeug unse­rer Arbeit sind dabei ins­be­son­de­re die dif­fe­ren­zier­te Ana­mne­se unter Ein­schluss der Fami­li­en-, Geburts- und Ent­wick­lungs­ana­mne­se, die kli­ni­sche Unter­su­chung, die ent­wick­lungs­neu­ro­lo­gi­sche und ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gi­sche Dia­gnos­tik und dar­auf auf­bau­end je nach Pro­blem und Fra­ge­stel­lung spe­zi­fi­sche Unter­su­chun­gen. Erge­ben sich Fra­gen aus ande­ren Fach­ge­bie­ten der Medi­zin bie­ten wir dafür spe­zi­el­le inter­dis­zi­pli­nä­re Sprech­stun­den an.

Machen sie sich Sor­gen in Bezug auf die Ent­wick­lung ihres Kin­des, wen­den Sie sich zunächst an ihren Kin­der­arzt. In Abspra­che mit ihm ist dann häu­fig die Vor­stel­lung und Anmel­dung am Sozi­al­päd­ia­tri­schen Zen­trum, Kin­der­zen­trum Pelz­erha­ken sinn­voll. Dafür benö­ti­gen wir eine Über­wei­sung Ihres Kin­der­arz­tes.

Sozialpädiatrisches Zentrum   

Der Anspruch auf eine spe­zi­el­le sozi­al­päd­ia­tri­sche Behand­lung wur­de 1988 im Gesund­heits­re­form­ge­setz – SGB V – fest­ge­legt und wie folgt for­mu­liert: „Die Behand­lung durch Sozi­al­päd­ia­tri­sche Zen­tren (SPZ) soll nur auf die Kin­der aus­ge­rich­tet wer­den, die wegen der Art, Schwe­re oder Dau­er einer Krank­heit oder einer dro­hen­den Krank­heit nicht von geeig­ne­ten Ärz­ten oder in geeig­ne­ten Früh­för­der­stel­len behan­delt wer­den kön­nen. Sozi­al­päd­ia­tri­sche Leis­tung umfasst dabei ärzt­li­che und nicht­ärzt­li­che Auf­ga­ben, ins­be­son­de­re psy­cho­lo­gi­sche Leis­tun­gen.“

In Deutsch­land exis­tie­ren mitt­ler­wei­le mehr als 150 SPZ‘s. In Schles­wig-Hol­stein aktu­ell 3 – das Kin­der­zen­trum Pelz­erha­ken, das SPZ der Uni­ver­si­täts-Kin­der­kli­nik Lübeck und der Uni­ver­si­täts-Kin­der­kli­nik Kiel.